Pressebericht vom September 2014, aus dem Guute Journal.

 

WM - Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Es wird ernst für die aus Hellmonsödt stammende Triathletin Katron Lang. Mit einem fast beispiellosen Erfolgslauf in der heurigen Saison hat sich die für TriPowerWimbergerHaus Freistadt startende 31- jährige Ausdauersportlerin für die Weltmeisterschaften im Ironman auf Hawaii qualifiziert. Am 11. Oktober erfolgt der Startschuss für den absoluten Höhepunkt in der bisherigen Sport - Karriere Langs.

 

3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und zum Abschluss der Marathon über 42 Kilometer, diese Distanzen müssen bei einem Ironman in einem Stück bewältigt werden. Alleine diese Zahlen sind schon beeindruckend. Bei den offiziellen Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii kommt aber noch eine zusätzliche Herausforderung dazu: die tropischen Wetterverhältnisse. Um sich auf diese Verhältnisse einzustellen, wird auch in den Tagen vor dem Wettkampf noch leicht trainiert, erzählt Katrin Lang: „Da heißt es bald aufstehen: Ich werde zwischen 5 und 7 Uhr in der Früh entweder locker laufen oder schwimmen gehen, um mich an die Bedingungen zu gewöhnen. Später kann man kaum noch trainieren, weil die Temperaturen schon weit über 40 Grad steigen. Das wäre vor einem Wettkampf natürlich kontraproduktiv."

 

Rad fahren in Richtung Hölle

Besonderen Respekt hat Lang vor der Radstrecke, denn diese wird nicht ohne Grund „Fahrt in die Hölle" genannt. Auf einer Autobahn geht es vorbei an schwarzen Vulkanasche-Feldern. Hier können die Temperaturen auch schon mal die 50-Grad-Grenze übersteigen. „Man muss viel trinken und
Salztabletten nehmen, ansonsten sind Krämpfe vorprogrammiert", sagt Lang.

 

Erst seit 2012 als Triathletin im Einsatz

Begonnen hat Lang ihre sportliche Laufbahn in der Leichtathletik. Distanzen von 800 bis 3.000 Meter waren ihre bevorzugten Bewerbe. Das Ironman-Fieber hat sie erst spät gepackt: „Ich bin vier Mal als Zuschauerin in Klagenfurt dabei gewesen und war von der sensationellen Stimmung dort begeistert. Da habe ich mir noch gedacht, die sind alle wahnsinnig, die bei so etwas mitmachen. Doch irgendwann war dann der Reiz da, es selber auszuprobieren." 2012 bestritt Lang ihren ersten Iranman und ist seitdem mit Herz und Seele diesem Sport verbunden.

 

Qualifikation in Klagenfurt geglückt

Die Qualifikation hat Lang heuer beim „Heimrennen" in Klagenfurt geschafft. Als beste österreichische Age - Grouperin (Amateurin)und Zweite in ihrer Altersklasse hat sie das Ticket für Hawaii gelöst. Schon die gesamte Saison hat die Hellmonsödterin Top - Leistungen gezeigt: Sie darf sich Staatsmeisterin über die Duathlon - Langdistanz, Amateur - Europameisterin im Duathlon, Triathlon - Landesmeisterin und Staatsmeisterschafts - Dritte nennen.